1041_WYSCH
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Transformation von Holzschopf zu Tinyhouse im historischen Kern
Im historischen Kern der Gemeinde Wynigen ersetzt ein Tinyhouse einen bestehenden Holzschopf. Wo bisher ein einfacher Nebenbau stand, entsteht Wohnraum auf kleinstem Fussabdruck – ein Beitrag zur Verdichtung nach innen, der den gewachsenen Ort respektiert und behutsam weiterbaut.
Der Ersatzbau behauptet sich im Kontext grossmassstäblicher Bauvolumen, ohne mit ihnen in Konkurrenz zu treten. Die Holzfassade schreibt den Charakter des früheren Schopfes fort und verankert das kleine Volumen selbstverständlich im Ortsbild, während das Innere eine neue, zeitgemässe Nutzung aufnimmt.
Eine besondere Herausforderung lag im Baurecht: Die engen Verhältnisse im Dorfkern erforderten Näherbaurechte und Überbaurechte, die sorgfältig geklärt werden mussten.
So entsteht ein kleines Haus mit grosser Wirkung – ein Projekt, das zeigt, wie Verdichtung im historischen Bestand präzise und qualitätsvoll gelingen kann.